Wirtschaftlicher Erfolg und Nachhaltigkeit: erfolgreiche Kombination durch partnerschaftliche Zusammenarbeit

Henkel und UPM Raflatac verbessern die Nachhaltigkeit durch Optimierung des Lieferprozesses bei flüssigen Haftschmelzklebstoffen
Von der Ressourcenbeschaffung bis zum Abfallmanagement, vom komplexen Produktionsprozess bis hin zur Logistik: Wenn es darum geht, Wirtschaftlichkeits- und Nachhaltigkeitsziele in Einklang zu bringen, ist die Liste der damit verbundenen Herausforderungen so lang wie die Wertschöpfungskette selbst. Henkel hat sich ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: Das Unternehmen ist entschlossen, bis 2030 eine Verdreifachung des geschaffenen Werts im Verhältnis zum ökologischen Fußabdruck seiner Geschäftstätigkeit, Produkte und Dienstleistungen gegenüber dem Jahr 2010 zu erreichen. Dies ist ein wichtiger Meilenstein für Henkel: Bis 2050 will das Unternehmen die Effizienz um den Faktor fünf steigern – das entspricht dem Niveau, das notwendig ist, um die weltweite Ressourcenversorgung zu dem Zeitpunkt zu gewährleisten. Henkel zielt daher auf die Schaffung von mehr Wert bei gleichzeitiger Reduzierung seines ökologischen Fußabdrucks. Dank seiner umfassenden Nachhaltigkeitsstrategie für Haftschmelzklebstoffe gehört Henkel zu den Finalisten der anerkannten Label Life Awards, mit denen UPM Raflatac herausragende Lieferanten auszeichnet.  Für Henkel ist partnerschaftliche Zusammenarbeit Herzstück der Strategie zur Erreichung seiner Nachhaltigkeitsziele.

Ein perfektes Beispiel für eine Partnerschaft, die zu positiven Effekten hinsichtlich Nachhaltigkeit und Kosten geführt hat, ist nach der Übernahme von Novamelt eine Initiative beider Unternehmen. In einem gemeinsamen Projekt wurde die Lieferung von Haftschmelzklebstoffen als Feststoff in Fiberfässern auf heißflüssiges Technomelt PSA als Tankware umgestellt. Henkel liefert Haftschmelzklebstoffe jetzt in ölbeheizten Tanklastwagen an UPM Raflatac.

„Durch die Auslieferung von Haftschmelzklebstoffen in heißer, flüssiger Form nutzen wir die Ressourcen effizienter: Pro Lieferung sparen wir mehr als 100 Fässer Verpackungsmaterial und reduzieren so die Abfallmenge. Außerdem ist es energiesparender und damit effizienter, Haftschmelzklebstoffe in flüssigem Zustand zu halten, anstatt das feste Produkt vor Ort aufzuschmelzen“, erläutert Nathalie Delava, Business Director Pressure Sensitive Adhesives – Europa. „Dies ist ein Beispiel, wie wir unsere Nachhaltigkeitsstrategie für Haftschmelzklebstoffe von Henkel mit Leben füllen.“

Für die Einführung des neuen Prozesses galt es mehrere Herausforderungen entlang der Produktionskette zu meistern:  Forschungs- und Entwicklungsarbeit war nötig, um die Produktformulierung so anzupassen, dass ein stabiler flüssiger Haftschmelzklebstoff gewährleistet ist. Ein Logistikpartner für den Spezialtransport in beheizten Tanklastwagen musste gefunden werden und Füllstationen wurden gebaut.

„Dank dieser neuen Lieferform konnte UPM Raflatac seine Produktionskapazität für die Schmelzklebstoffbeschichtung ausbauen, die Kosten im Produktionsprozess senken – und die Nachhaltigkeit weiter verbessern. Mit seiner Verpflichtung auf die Erreichung der Nachhaltigkeitsziele und seinem Fokus auf eine für beide Seiten vorteilhafte Zusammenarbeit in diesem Prozess gehört Henkel verdientermaßen zu den Finalisten unserer Label Life Awards“, erklärt Sami Poukka, Global Vice President Sourcing bei UPM Raflatac. „Die Auslieferung als heißflüssiges Produkt ist eine interessante Option für Haftschmelzklebstoffe, die wir in Zukunft gerne an allen Produktionsstandorten mit ausreichend hohen Bezugsmengen in Betracht ziehen. So unterstützen wir Henkel auch weiter in seinem ehrgeizigen Ziel, mehr Wert bei seinen Kunden zu generieren und gleichzeitig den ökologischen Fußabdruck zu verringern.“

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